Telekom ist optimistisch für 2008

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Telekom ist optimistisch für 2008

Massive Kundenverluste bei analog- und ISDN-Anschlüssen, sattes Wachstum bei DSL. Diese Bilanz zieht die Deutsche Telekom für das Jahr 2007. In diesem Jahr soll der Zuwachs im Breitbandbereich ausgebaut werden, auch das Businesskundengeschäft ist ein Hoffnungsträger.

 

Das Jahr 2007 war für die Deutsche Telekom AG geprägt von Streik, Kundenverlusten, aber auch von kräftigen Zugewinnen im Breitbandgeschäft. Wie das Unternehmen auf einer Presseveranstaltung in Berlin mitteilte, kehrten ihm über 2,1 Millionen Nutzer analoger und ISDN-Telefonanschlüsse den Rücken. Allein im vierten Quartal 2007 lag der Kundenverlust bei 537.000 Anschlüssen. Dennoch verfügt der Ex-Monopolist in diesem Bereich noch immer über einen Marktanteil von über 80 Prozent.

Die Zahl der direkten DSL-Kunden stieg bei der Telekom im vergangenen Jahr um 526.000 auf 9 Millionen. Hinzu kommen rund 3,5 Millionen Anschlüsse, die Resale-Partner wie United Internet und Freenet vermarktet haben. Im vierten Quartal kam die Telekom auf einen Anteil am DSL-Neukundengeschäft von rund 44 Prozent, während der Rest auf konkurrierende Netzbetreiber wie Arcor, Telefonica (O2) und Kabelnetzbetreiber entfiel. Die positive Entwicklung in diesem Bereich resultiert vor allem aus der Einführung von Bündelangeboten, die andere Anbieter schon weitaus länger erfolgreich vermarkten. Nach der von der Telekom unterstützten Studie »Deutschland Online« sollen bis 2015 rund 30 Millionen DSL-Anschlüsse geschaltet sein.

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